Ein echtes Gipfeltreffen fand vergangenen Dienstag beim Närrischen Landtag im Parlament von Nordrhein-Westfalen statt: Prinzenpaare und Dreigestirne kamen mit mehr als 1.555 Jecken aus ganz NRW zusammen, um gemeinsam den Karneval zu feiern.
Der Landtagspräsident André Kuper hatte zum inzwischen größten karnevalistischen Treffen des Landes eingeladen. Mehr als 166 Prinzenpaare, Dreigestirne und närrische Delegationen folgten der Einladung ins Parlament – vorgeschlagen von den Abgeordneten des Landtags NRW. In ausgelassener und herzlicher Atmosphäre wurde deutlich: Der Karneval verbindet Regionen, Städte und Menschen über alle Grenzen hinweg.
Als besonderes Zeichen der Anerkennung überreichte André Kuper jeder Delegation den Sessionsorden 2026, entworfen vom Düsseldorfer Karnevalswagenbauer und Satiriker Jacques Tilly. Der Orden steht für Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenrechte.
Nach dem offiziellen Empfang verlagerte sich das Geschehen in die Bürgerhalle des Landtags, wo Musik- und Tanzgruppen für eine stimmungsvolle jecke Sitzung sorgten.
André Kuper unterstrich die gesellschaftliche Bedeutung des Brauchtums: „Karneval ist ein Stück Identität unseres Landes.
Organisiert wurde der Närrische Landtag traditionell vom Mönchengladbacher KarnevalsVerband und unser Sitzungspräsidenten Thomas Schmitz führte souverän durch den Abend. Das Prinzenpaar der Stadt Mönchengladbach Prinz Marc I. und Prinzessin Niersia Janine sorgten für ordentlich Stimmung bei ihrer musikalischen Darbietung. Auch die Showtanzgruppe der KG Schwarz-Gold Rheydt brachten die Bühne und das Publikum zum beben.